Der Privatmann Georg Adam Hahn hatte im Jahr 1872 die kleine Kapelle erbauen lassen. Zwecks Sicherstellung des Erhalts der Kapelle wurde vom Cousin Michael Lorenz Hahn 1875 ein
Kapellenfonds gestiftet, aus welchem Kosten zu Renovierungs- und Reparaturarbeiten abgedeckt werden sollten.
Die Ausstattung ist schlicht, mit jeweils vier Kirchenbänken links und rechts des Ganges zum Altar hin. An den Wänden verteilt ein bebilderter Kreuzweg. Auf dem Altar als Mariendarstellung ein Gnadenbild »Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe«. Weiterhin sind der heilige Joseph mit dem Jesuskind und noch zwei Marienstatuen (Pietà und Königin Maria) in der Kapelle zu finden.
Auf Rundbogen zum Altarraum lesen wir das Gebet »O Maria, ohne Sünde empfangen, du unsere Zuflucht, bitt für uns + Jubil 1854/1904«. Der Gebettext rührt aus der von Schwester Catherine
Labouré berichteten Marienerscheinung im Jahr 1830 in Paris her. Die zwei Jahreszahlen weisen auf die Verkündigung des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis Mariens hin (1854) und auf das 50-jährige Jubiläum der Verkündigung (1904).
Das Deckengemälde zeigt uns das Osterlamm mit Kelch und Siegesfahne als Symbol für den von den Toten auferstandenen Jesus Christus.
(Text: Alfred Lamprecht – Alle Rechte vorbehalten)